Erster Vergleichswettkampf gegen die RBG am 21.12.2009

Hier üben sich die Schüler der Schach AG des Scharnhorstgymnasiums im königlichen Spiel. Es geht im Freundschaftswettkampf gegen die Schach AG der Robert-Bosch-Gesamtschule. Die Mannschaft des Scharnhorstgymnasiums musste sich an diesem Tage noch geschlagen geben.

Shake Hands vor der Partie
Simon und Joshua
Daniel bei der Notation



Zweiter Vergleichswettkampf gegen die RBG am 18.03.2010

Am 18.März kam es erneut zu einem Vergleichswettkampf zwischen den Schach-AG´s des Scharnhorst-Gymnasiums und der Robert-Bosch-Gesamtschule. Diesmal wurde in 2-er Mannschaften gespielt. Das Scharnhorst konnte vier Mannschaften aufbieten, die RBG hatte zwei Mannschaften. Es setzte sich Scharnhorst I beeindruckend durch. Scharnhorst II landete punktgleich mit RBG I auf dem zweiten Rang.


RBG II
Philipp - unser Spitzenbrett
Joshua in Aktion
Arne - Vereinsprofi
Thomas denkt nach
RBG I
Julius ist bereit

  1 2 3 4 5 6 Pkte
1. SHG I (Philipp/Arne) x 1,5 2 1 2 2 8,5
2. RBG I (Jan/Florian) 0.5 x 1 2 2 1 6,5
3. SHG II (Simon/Joshua) 0 1 x 2 1,5 2 6,5
4. RBG II (Marcel/Eric) 1 0 0 x 1 1,5 3,5
5. SHG III (Thomas/Daniel) 0 0 0,5 1 x 2 3,5
6. SHG IV (Pat/Julius) 0 1 0 0,5 0 x 1,5



Schach AG Schüler auf externen Turnieren

Philipp nimmt an Hildesheimer Stadtmeisterschaft teil

Mutig nimmt Philipp es mit der hildesheimer Schachelite auf. Er spielt zwischen Januar und April 2010 sein erstes reguläres Turnier - die hildesheimer Stadtmeisterschaft -. Da kann nur ein letzter Platz herauskommen. Dennoch, alle Beobachter sind sich einig, wenn Philipp etwas mehr Routine bekommt, dann kann er viel mehr erreichen. Als kleiner Trost: die Turnier DWZ von Philipp liegt bereits 800 Punkten.


Fam. Freier bei niedersächsischer Familienmeisterschaft

Wow. Da waren ganz schöne Kracher dabei. Zwei Mannschaften hatten einen DWZ Durchschnitt von mehr als 2000. In der ersten Runde bekamen Simon und Vater gleich einmal gezeigt wo es lang geht. Später lief es dann besser. Man konnte zwei Begegnungen gewinnen. Zwei weitere verliefen unentschieden. Fazit: In starkem Feld geholt, was zu holen war.


Simon wird in Kassel Erster in der WK3/U15

Am 8.5. war es so weit. Simons erster Auftritt in einem Schnellschachturnier. Bei der Jugendserie in Kassel wurden die "älteren" Jahrgänge und die Veteranen zusammen in ein Turnier gesteckt. So musste sich Simon mit allen Altersklassen messen. Ein vierter Platz der Turniergruppe, gleichbedeutend mit einem ersten Platz in der Altersgruppe waren ein guter Start. Er ist in der "hall of fame" der Jugendserie "verewigt".




Der TOP-EVENT: 12. Juni 2010 Jugendserie zu Gast im Scharnhorstgymnasium

So stand es in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung:

 


Herr Sell macht den ersten Zug

Das Hildesheimer Scharnhorstgymnasium, das seinen Namen dem preußischen General Gerhard von Scharnhorst verdankt, war am Wochenende Schauplatz einer großen Schlacht. Über hundert Armeen gingen unblutig aufeinander los, denn es wurde Schach gespielt. 150 Kinder und Jugendliche trafen sich am Samstag zu einem Schnellschachturnier.

Das Spiel, das die Kriegsführung soweit abstrahiert, dass jedermann, jung wie alt, Freude an Strategie und Taktik entwickeln kann, ist „Treibstoff fürs Gehirn“, wie Schulleiter Reinhard Sell betont. Er begrüßt die kleinen Feldherren als Schachfreunde und eröffnet das Turnier um 10:30 mit dem symbolischen Ausführen des ersten Zuges (Foto).

Das Turnier wurde im Schnellschach ausgetragen. Jeder Spieler bekommt dabei für die ganze Partie nur 20 Minuten Bedenkzeit. Für die Kleinsten (U7/U8) war das mehr als genug, die waren oft schon nach 5 Minuten fertig und durften dann erst einmal auf dem Schulhof toben, doch in den älteren Jahrgängen wurde Schach auf hohem Niveau gezeigt. Da benötigt man die Bedenkzeit bis zur letzten Minute und es wird sehr spannend, wenn ein Spieler zwar eine Dame mehr besitzt, es aber in der vorgegebenen Zeit nicht mehr schafft den gegnerischen König matt zu setzen. Dann verliert er nämlich trotz des materiellen Übergewichts. Jeder General weiß genau, daß neben Raum und Material auch der Zeitfaktor entscheidend sein kann. Die jungen Schachspieler wissen das nach einer solchen Erfahrung auch. Scharnhorst lässt grüßen.

Das Turnier gehörte zu der sog. „Jugendserie“, einer Turnierabfolge, die in unterschiedlichen Städten Norddeutschlands stattfindet. Dieses Jahr gastierte man zum ersten Mal in Hildesheim und fand überwältigende Resonanz. Mit hundert Teilnehmern rechnet man üblicherweise. 150 kamen, sodass die Organisatoren Werner Freier und Dietrich Schlotter Mühe hatten so viele Schachbretter zu besorgen. Die Schachvereine der Region halfen freundlich aus. Viele schachbegeisterte Jugendliche kamen aus Hannover und Braunschweig, manche sogar aus Rinteln und Bad Münder. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus Delmenhorst und Rotenburg.

In Hildesheim folgten die Schulschach AG´s der Marienschule und natürlich des Scharnhorstgymnasiums dem Ruf zum Turniertisch. Gerade das Gastgebergymnasium ist besonders stolz auf die seit 1957 bestehende Schach AG, die schon viele Stadtmeister hervorgebracht hat. So durften sich auch bei diesem Turnier Scharnhorstschüler in die Siegerlisten eintragen. Joshua Naumann (U14) und Simon Freier (U13) erreichten vordere Platzierungen. Einen Pokal gewann Arne Evers (U16). Er wurde in seiner Altersklasse Bezirksmeister im Schnellschach.

Gegen 16:30 ging ein rundum gelungenes Turnier zu Ende. Die Teilnehmer waren hoch zufrieden. Zum ersten Mal gab es bei einen Kommentator, der den Eltern erklärte, was ihre Kinder auf dem Schachbrett leisten und das Buffet, hier „Schachcafé“ genannt, wurde von den Abiturienten rundum Ulla Felden traumhaft bestückt. „Wir kommen gerne wieder“, so die Teilnehmer und im Juni jährt sich der Todestag von General Scharnhorst. Also bis nächstes Jahr beim „Scharnhorst-Schachturnier“ in Hildesheim. Ein Video findet sich bei You Tube unter den Stichworten Scharnhorst Schachturnier Hildesheim.